Folder und Infoblatt
Standard für die Alm- und Weidewirtschaft
Hinweisschilder
Neu
Um Besucher über richtiges Verhalten auf Österreichs Almen und Weiden zu informieren, haben wir für Sie folgendes Infomaterial übersichtlich zusammengestellt:
Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
Ruhig verhalten,
Weidevieh nicht erschrecken!
Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
Gekennzeichnete Wander- und
Radwege nicht verlassen!
Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen bzw. umfahren, allenfalls das Rad schieben!
Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
Bei Herannahen von Weidevieh:
Ruhig bleiben, nicht den Rücken
zukehren, den Tieren ausweichen!
Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
© BMLUK/Andreas Rampitsch
Begegnen Sie den hier arbeitenden
Menschen, der Natur und den
Tieren mit Respekt!
Erholung und Wertschöpfung
Almen sind wichtige Erholungs- und Freizeiträume. Als attraktive Kulturlandschaften sind sie zu einem wichtigen Aushängeschild des Tourismus geworden. Sie tragen direkt und indirekt zur Wertschöpfung in den Regionen bei und sichern dabei auch zahlreiche Arbeitsplätze.
Hochwertige Lebensmittel
Die wertvollen Kräuter und das frische Quellwasser wirken sich positiv auf die Gesundheit der Tiere und somit auch auf die Qualität der Almprodukte aus: Milch und Fleisch von der Alm enthalten nachweislich mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Almerzeugnisse gelten daher als Premiumprodukte.
Ein Mehr an Artenvielfalt
Mit ihren Blumenwiesen und Landschaftselementen sind Almen ökologisch besonders wertvoll. Sie geben seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Arnika, Enzian, Apollofalter und Alpensalamander eine Heimat. Je größer die Artenvielfalt, desto besser greifen die Zahnräder des Ökosystems ineinander.
Schutz vor Naturgefahren
Almflächen verringern Gefahren durch Bodenerosion, Muren und Lawinen. Im Winter sind es die kurzen, robusten Grashalme, die im Gegensatz zu den langen Halmen und biegsamen Zwergsträuchern unbewirtschafteter Flächen Schneemassen besser halten können.
Dass das so ist, verdanken wir unseren Bäuerinnen und Bauern!
Sie pflegen diese schönen Naturlandschaften und wahren mit dem Almauftrieb von Weidevieh eine jahrhundertealte Tradition. Damit auch in Zukunft Österreichs einzigartige Kulturlandschaft frei zugänglich bleibt, setzen wir auf ein gutes Miteinander auf Almen und Weiden.
Erholung und Wertschöpfung
Almen sind auch wichtige Erholungs- und Freizeiträume. Als attraktive Kulturlandschaften sind sie zu einem wichtigen Aushängeschild des heimischen Tourismus geworden. Sie tragen direkt und indirekt zur Wertschöpfung in den Regionen bei und sichern dabei auch zahlreiche Arbeitsplätze.
Hochwertige Lebensmittel
Die wertvollen Kräuter und das frische Quellwasser wirken sich positiv auf die Gesundheit der Tiere und somit auch auf die Qualität der Produkte aus: Milch und Fleisch von der Alm enthalten nachweislich mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Aufgrund der besonderen Qualität gelten Almerzeugnisse als Premiumprodukte.
Ein Mehr an Artenvielfalt
Mit ihren Blumenwiesen und Landschaftselementen sind Almen ökologisch besonders wertvoll. Sie geben seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Arnika, Enzian, Apollofalter und Alpensalamander eine Heimat. Je größer die Artenvielfalt, desto besser greifen die Zahnräder des Ökosystems ineinander.
Schutz vor Naturgefahren
Almflächen verringern Gefahren durch Bodenerosion, Muren und Lawinen. Im Winter sind es die kurzen, robusten Grashalme, die im Gegensatz zu den langen Halmen und biegsamen Zwergsträuchern unbewirtschafteter Flächen Schneemassen besser halten können.